Grundsätzliche Ideale der Ritterschaft

Die Ritterschaft der Akademischen Reitkunst bietet Reitern die sich den Idealen verbunden fühlen die Möglichkeit ihre Fähigkeiten durch das Ablegen von Prüfungen unter Beweis zu stellen.
Die Prüfungen enthalten die denkbar schwierigsten Anforderungen bis hin zur Kapriole.

Für die Mitglieder der Ritterschaft ist Reiten eine Kunst, die Kunst zu leben, beiden, Mensch und Pferd Lebensqualität zu bieten. Wir möchten das höchst mögliche Niveau erreichen ohne die Regeln der Natur zu mißachten.

  • Durch systematische gymnastische Übungen wird das physische und psychische Wohlbefinden des Pferdes gefördert

  • Die Dressur dient dem Wohle des Pferdes, nicht das Pferd der Dressur

  • Reiten ist als Kunst zu sehen, die dem Pferd Aufgaben bietet, die es auch im hohen Alter noch mit Würde erfüllen kann

  • Die Kunst des Reitens wird im feierlichen Rahmen geehrt

  • Der Kreis derer die sich dieser Kunst widmen möchten wird erweitert


Das Ideal des Ritters ist es, das Pferd in Balance zu bringen. Die Vorhand des Pferdes frei zu machen und in den Hanken zu setzen, während es immer bereit ist sich vorwärts-abwärts zu dehnen und Kontakt zur Reiterhand zu suchen.

Der Reiter führt die Hüfte des Pferdes zwischen seinen Schenkeln und dessen Schultern zwischen den Zügeln.
Die einhändig gefaßte Kandare dient hauptsächlich der Rahmengebung. Das Genick wird in Stellung zur Hüfte gebracht, so daß die Wirbelsäule zwischen Genick und Hüfte eine gleichmäßige Biegung einnimmt und entspannte Aktivität möglich wird. Der Reiter bringt seinen Schwerpunkt mit dem des Pferdes überein und ist bestrebt mit dem Pferd eins zu werden, nach dem Vorbild des Kentaur:

Nur wenn der Wille des Reiters und der des Pferdes eins werden, kann es zur vollen Entfaltung der körperlichen Fähigkeiten kommen.